Institutionen der Volkstumsreligionen (~19.Jhn.)
1. Die Ariosophie: Hier werden Germanen als indoeuropäische Arier vorgestellt. Es sind esoterisch-gnostische elitäre primär männerbündlerische Geheimgesellschaften. Sie sahen in vorchristlichen mythologischen Überlieferungen Geheimwissen verborgen. So sind bei ihnen die Runen kosmische Heilszeichen. Hier werden auch andere Völker Europas und Indiens akzeptiert. Es handelt sich zumeist um streng hierarchisch organisierte Orden mit meist männlichen Mitgliedern des gehobenen Bürgertums. Wichtig war hier auch die Reinhaltung seines Blutes in Partnerwahl und sozialem Umgang. Als Beispiel hierfür ist die Guido-von-List-Gesellschafft zu erwähnen.
2. Die Deutsche Glaubensbewegung: Sie sahen die Germanen als Vorfahren, als Ahnen des Deutschen Volkes. Das heißt hier gibt es einen stärkeren Volkstumsgedanken als bei den doch eher international denkenden Ariosophen. Seit Beginn wurde auch eine offizielle Gegenkirchen-Gründung in Betracht gezogen um einen Glauben zu institutionalisieren der der Deutschen Art gerecht würde. Innerhalb der Deutschen Glaubensbewegung gab es Gruppen denen ein soziales Gesamtkonzept vorschwebte. Von der Religion über die gesamte Gesellschaftsordnung bis hin zur Familie sollte eine germanisch- heidnische und vor allem gesunde, natürliche Kulturnation der Deutschen entstehen.
Als Beispiel hierfür dient die Germanische Glaubensgemeinschaft.
Ein Teil ihres Glaubensbekenntnisses lautet volgendermaßen:
„Mithin glauben wir und wissen dass eine Religion der Germanen nur aus Germanen geboren werden kann. Religion ist uns das reine, weltbejahende, tat- und erkenntnisfrohe Verhältnis der Seele zum Geist des Alls und zu seinen Erscheinungs- und Offenbarungsformen. Unsere Erkenntnis und Erfahrung des Allgeistes als letzte Wahrheit und Wesenheit und als in uns und um uns wirkende Kraft ist uns zugleich das Wissen um ein sittliches Gesetz in uns, ist uns zugleich der Grund unseres Vertrauens auf seine Führung und die Ursache unseres Glaubens an die hohe Bestimmung des Germanen.“
3. Bündische Jugend und Lebensreformbewegung: Hier wurden natürlich auch neugermanische Glaubensinhalte tradiert. Es ging hier mehr um eine empirische persönliche Erfahrung und Interaktion mit heidnischen Gottheiten. Fahrten in die Natur, gemeinsamer Gesang, Männerbund bilden hier die Eckpfeiler der sozialen Struktur.
1. Die Ariosophie: Hier werden Germanen als indoeuropäische Arier vorgestellt. Es sind esoterisch-gnostische elitäre primär männerbündlerische Geheimgesellschaften. Sie sahen in vorchristlichen mythologischen Überlieferungen Geheimwissen verborgen. So sind bei ihnen die Runen kosmische Heilszeichen. Hier werden auch andere Völker Europas und Indiens akzeptiert. Es handelt sich zumeist um streng hierarchisch organisierte Orden mit meist männlichen Mitgliedern des gehobenen Bürgertums. Wichtig war hier auch die Reinhaltung seines Blutes in Partnerwahl und sozialem Umgang. Als Beispiel hierfür ist die Guido-von-List-Gesellschafft zu erwähnen.
2. Die Deutsche Glaubensbewegung: Sie sahen die Germanen als Vorfahren, als Ahnen des Deutschen Volkes. Das heißt hier gibt es einen stärkeren Volkstumsgedanken als bei den doch eher international denkenden Ariosophen. Seit Beginn wurde auch eine offizielle Gegenkirchen-Gründung in Betracht gezogen um einen Glauben zu institutionalisieren der der Deutschen Art gerecht würde. Innerhalb der Deutschen Glaubensbewegung gab es Gruppen denen ein soziales Gesamtkonzept vorschwebte. Von der Religion über die gesamte Gesellschaftsordnung bis hin zur Familie sollte eine germanisch- heidnische und vor allem gesunde, natürliche Kulturnation der Deutschen entstehen.
Als Beispiel hierfür dient die Germanische Glaubensgemeinschaft.
Ein Teil ihres Glaubensbekenntnisses lautet volgendermaßen:
„Mithin glauben wir und wissen dass eine Religion der Germanen nur aus Germanen geboren werden kann. Religion ist uns das reine, weltbejahende, tat- und erkenntnisfrohe Verhältnis der Seele zum Geist des Alls und zu seinen Erscheinungs- und Offenbarungsformen. Unsere Erkenntnis und Erfahrung des Allgeistes als letzte Wahrheit und Wesenheit und als in uns und um uns wirkende Kraft ist uns zugleich das Wissen um ein sittliches Gesetz in uns, ist uns zugleich der Grund unseres Vertrauens auf seine Führung und die Ursache unseres Glaubens an die hohe Bestimmung des Germanen.“
3. Bündische Jugend und Lebensreformbewegung: Hier wurden natürlich auch neugermanische Glaubensinhalte tradiert. Es ging hier mehr um eine empirische persönliche Erfahrung und Interaktion mit heidnischen Gottheiten. Fahrten in die Natur, gemeinsamer Gesang, Männerbund bilden hier die Eckpfeiler der sozialen Struktur.
Im höhenflug vorbei an eurer sonne
25.11.2009 11:45